Cycling
Eine starke Beanspruchung deiner Beinmuskulatur lässt keinen Freiraum für Ermüdung. Trainiere intensiv mit dem Cycling-Programm für starke Beine und einen kräftigen Oberkörper und gleiche die einseitige Sitzbelastung aus – hole dir mehr Power für deine Strecken!
Mitglieder sehen zu jeder Übung das Video!
Trainingsplan bestellen
| Trainingsplan: | Biken | |
| Preis: | 4,95€ (Mitglieder zahlen die Hälfte) |
Artikel
Rückenbeschwerden durch Rennradfahren
Je mehr sich beim Radfahren der Oberkörper nach vorne neigt, desto mehr Belastung fällt auf Wirbelsäule, Schultern und Handgelenke. Vor allem Rennradfahrer haben häufig Probleme durch Überlastungsbeschwerden nach längeren Strecken. Eine mögliche Ursache der Beschwerden kann die Fahrradeinstellung an sich sein (Sattel zu hoch, Lenker zu tief etc.), die andere Möglichkeit sind Überlastungen oder Fehlhaltungen des Bewegungsapparates.
70% der Radfahrer geben Rückenschmerzen, Schmerzen an der Halswirbelsäule oder Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich an. Durch die kaum aufrechte Haltung beim Radfahren kommt es zu einem Abknicken der Halswirbelsäule mit überstreckten Kopfgelenken sowie Rundrückenbildung. Dieser im Radsport häufige Haltungsfehler ist auf muskuläre Dysbalancen zurückzuführen. Folge können eine verkürzte oder insuffiziente Rumpfmuskulatur mit Myogelosen oder degenerative Gelenkprozesse sein.
Zur Vermeidung von Folgeschäden ist es daher wichtig, neben dem Radfahren ein Ausgleichstraining durchzuführen. Ein Krafttraining der Rumpfmuskulatur sowie Dehn- und Lockerungsübungen sind dabei wichtig, um einen stabilen Oberkörper sowie Schulter-Nacken-Bereich zu bekommen.
Betrachtet man die Oberschenkelmuskulatur, so ergibt sich folgendes: In der Zeitfahrposition werden beim Radfahren hauptsächlich die Hüftbeuger und die Muskulatur der Oberschenkelrückseite beansprucht und die Muskulatur der Oberschenkelvorderseite entlastet. Dies erleichtert v.a. Triathleten das Laufen nach dem Radfahren (Schurr 2008).
In einer Studie von Jaime Usabiaga von 1997 wurden drei Radfahrer in verschiedenen aerodynamischen Positionen auf dem Rad auf Veränderungen an der Lendenwirbelsäule untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Kontraktion der Muskulatur entlang der Lendenwirbelsäule proportional zur Intensität des Radfahrens war und dass die Kontraktion bei vermehrt aerodynamischer Position abnahm. Der Tonus der Muskulatur entlang der Brustwirbelsäule war abhängig vom Ausmaß der Überstreckung der Halswirbelsäule. Die Bauchmuskeln waren in allen Positionen und Intensitäten entspannt.
© by WorkoutExplorer.com 2010













