Knie

Als zusammengesetztes Gelenk ist das Knie auf die Stabilisierung vieler verschiedener Muskeln angewiesen. Nur durch ein gesundes Zusammenspiel der Muskulatur und der Bänder können Kniebewegungen präzise und schmerzfrei ausgeführt werden.
Mit deinem persönlichen Knie-Workout wirst du genau das erreichen!

Mitglieder sehen zu jeder Übung das Video!

Hier anmelden!

Jetzt Trainingsplan erstellen!

Basierend auf den folgenden Angaben erhälst Du sofort Deinen persönlichen Trainingsplan!

Trainingsplan:   Knie
Preis:   4,95€ (Mitglieder zahlen die Hälfte)
PayPal-Bezahlmethoden-Logo

Artikel

Das Läuferknie

Das Läuferknie ist auch unter den Namen Runner’s knee, Long distance knee, Iliotibiales Frikitonssyndrom oder abgekürzt ITBS bzw. ITBFS bekannt. Alle diese Bezeichnungen beziehen sich jedoch auf eine Ursache, die das Schmerzsymptom an der Außenseite des Knies verursacht. Was steckt hinter dem Begriff „Läuferknie“?

Das Knie ist ein sehr komplexes Gelenk, was Ober- und Unterschenkel miteinander verbindet. Es besteht eigentlich aus drei Gelenken (Ober- und Unterschenkel, Kniescheibe und Oberschenkel, Schien- und Wadenbein), wobei meist das Scharniergelenk zwischen Ober- und Unterschenkel gemeint ist, wenn vom Kniegelenk gesprochen wird. Der Tractus iliotibialis, der für das Läuferknie verantwortlich ist, ist ein straffer Faserzug, eine Faszie, die vom Becken (Darmbeinkamm) an der Außenseite des Oberschenkels entlang bis zum Schienbeinkopf zieht (Grafik 1).

Schmerzen treten dann auf, wenn der Tractus iliotibialis an der Vorwölbung des Oberschenkelknochens (Epicondylus) oberhalb des Gelenkspaltes reibt. Wenn das Knie gestreckt ist, liegt der Tractus iliotibialis vor dem Epicondylus, wenn es ca. 20 bis 30 Grad angebeugt wird, schnalzt die Faszie über den Epicondylus nach hinten. Dieser Mechanismus findet sich beim Laufen wieder, wobei der Tractus iliotibialis ständig über den Epicondylus reibt und dieser Faserzug gereizt wird (Grafik 2). Daraus resultiert eine Verdickung und Entzündung des Tractus iliotibialis im unteren Bereich, eventuell mit Schleimbeutelbildung.

Typische Symptome sind Schmerzen an der Knieaußenseite in Höhe des Epicondylus (auch Druckschmerz), die sehr stark sein und das Laufen unmöglich machen können. Der Schmerz beginnt meist während des Laufens, kann sich auch später beim Gehen sowie beim treppab und bergab laufen bemerkbar machen. Je größer das Ausmaß der Reizung, desto früher treten bei Belastung die Schmerzen auf. Sie können auch in Ruhe anhalten.
Die Schmerzen können in manchen Fällen auch ins Kniegelenk oder zum Schienbeinkopf projiziert werden, was dazu führen kann, dass die Ursache nicht gleich erkannt wird. Manchmal ist auch ein Knarren oder Knistern des gereizten Gewebes über dem Epicondylus bei Bewegung hörbar.

Unklar ist, warum nicht alle Sportler von diesem Syndrom betroffen sind. Es gibt jedoch einige biomechanische Faktoren, die das Läuferknie begünstigen können:
 
Fehlstellung der Beinachse (O-Beine)
Zu viel/zu wenig Spannung des Tractus iliotibialis
Schwäche der Hüftmuskulatur, v.a. der Abduktoren
Überpronation bei der Abstoßbewegung
Überbeanspruchung
Exzessives Training bergauf/bergab

Wichtige Maßnahmen zum Verhindern oder Verbessern dieser Symptomatik sind Dehnung und Kräftigung des Tractus iliotibialis. In der Akutphase wird Ruhe sowie das Vermeiden schmerzstimulierender Faktoren (z.B. Bergab laufen) empfohlen. Zur Entzündungshemmung empfiehlt sich die Anwendung von Eisbeuteln, bei stärkerer Symptomatik werden entzündungshemmende Medikamente und Physiotherapie verordnet.

Ziel ist es, die Entzündung durch angepasste Aktivität, Kälte sowie Dehn- und Kräftigungsübungen zu mildern und das Schnalzen des Tractus über den Epicondylus zu reduzieren. Unser Knieprogramm wird Dir zu einem schmerzfreien Laufen verhelfen!

Trainingspläne

Wähle aus 6 verschiedenen Medicalprogrammen dein individuelles Workout! Alle Workouts enthalten unsere Übungen aus DWY, Strength, CVP und Regeneration.

Beispiel: